Nährstoffvergleich: Wildkräuter versus Supermarktgemüse

Wer in den nächsten Wochen mit offenen Augen durch Wiesen und Wälder spaziert, kann die frischen Wildkräuter überall entdecken. Wildkräuter sind in der Küche nicht nur ein Aroma-Erlebnis, sondern, dank der enthaltenen Gerb- und Bitterstoffe, Vitamine, Mineral- und Vitalstoffe in ihrer Nährstofffülle kaum zu übertreffen (siehe Brennessel, Giersch und Löwenzahn in der Tabelle). Frisch gesammelt und schonend zubereitet (im Salat, Pesto oder Smoothie) liefern sie kostbare Enzyme, Chlorophyll und sekundäre Pflanzenstoffe.

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Und das Beste ist: Wildkräuter wachsen kostenlos im Wald, in Parkanlagen, auf Wiesen, an Wegrändern, natürlich im eigenen Garten und sogar auf dem Friedhof.

Vom scharf-ruccolaartigen Aroma der Knoblauchrauke zum knoblauchig-würzigen des Bärlauchs über das balsamische der Schafgarbe, das herb-würzige des Giersch bis zum milden Maisaroma der Vogelmiere und dem leicht bitteren des Löwenzahnes – die Natur hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.

Wichtig dabei: Pflücke nur Pflanzen, die Du sicher kennst oder identifizieren kannst! Und verwende keine Pflanzen, die hohen Feinstaubbelastungen (z.B. an viel befahrenen Strassen) ausgesetzt sind.

(Quelle Tabelle: Wildgemüse: AID Verbraucherdienst 1989, Wildpflanzen: Franke et al. 1981, Dummer et al 1984, Dr. Switzers Wildkräuter Rezepte)

2017-12-07T11:35:43+00:00